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Feuerwehr bekämpft erfolgreich die Rauchfalle

Probe Rielasingen
Mit großer Stärke und Routine zeigte die Feuerwehr Rielasingen-Worblingen am Samstag bei ihrer Hauptprobe die Evakuierung eines verrauchten Bürogebäudes. Die Probe wurde von Marco Bertsche konzipiert. swb-Bild: of
Feuerwehr Pavillon
Kommandant Viktor Neumann konnte den Kommandanten der benachbarten Feuerwehren die Pläne für das neue Gerätehaus vorstellen, das ab Oktober gebaut werden soll. swb-Bild: of

Hauptprobe der Feuerwehr Rielasingen-Worblingen in Nachbarschaft des geplanten Gerätehauses

Rielasingen-Worblingen. Es war fast wie „früher": Hunderte Interessierte waren am Samstagnachmittag zur Hauptprobe der Feuerwehr Rielasingen-Worblingen gekommen, die am Bürotrakt des Unternehmens Elgo mit voller Manschaftsstärke und den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr als „Statisten", allerdings ohne Begleitung des DRK-Ortsvereins, durchgeführt wurde. Kommandant Viktor Neumann zeigte sich erleichtert, dass es keinen „Schwund" in der Einsatzstärke gegeben habe in zwei Jahren Corona-Ausnahmezustand mit einem doch erheblichen Aufwand für Proben und man mit rund 85 Feuerwehrleuten gut gerüstet ist für das Einsatzgeschehen in der Doppelgemeinde.

Angenommen wurde bei der Probe eine starke Rauchentwicklung in dem Bürotrakt des Gebäudes im Gewerbegebiet von Rielasingen. An diesem Tag waren zwar nicht die Mitarbeiter in dem Gebäude, aber eine Reinigungsfirma mit sechs Mitarbeitern sowie der Produktionsleiter. Durch eine Person, die sich aus dem oberste Geschoss meldete, konnte schnell geklärt werden, dass der Rauch zwar im unteren Teil des Gebäudes Fluchtwege versperrte, die oberen Geschosse wie auch ein zweites Treppenhaus rauchfrei waren, so dass zum einen die Personen über die Drehleiter aus den Räumen geholt wurden, die dann auch noch von außen abgesucht wurden. Zum anderen konnten die weiteren Personen über das zweite Treppenhaus geborgen werden, während für das andere schon das Gebläse zur Entrauchung gerichtet wurde. Das Fehlen von Rettungskräften des DRK wurde dadurch ausgeglichen, dass Kräfte der Feuerwehr die Sammelstelle für die Geborgenen einrichteten. Einige der Feuerwehrleute hätten zusätzlich eine Rettungssanitäter-Ausbildung, erklärte Philipp Nikodem, der die Probe für die Besucher per Lautsprecher kommentierte.

Der Standort der Hauptprobe war keine Zufall gewesen, denn in die Nachbarschaft soll ab Herbst das neue Feuerwehrgerätehaus gebaut werden. Im Oktober könnten die ersten Bauarbeiten beginnen, so Kommandant Viktor Neumann, die Pläne seien schon sehr detailliert und die Vorbereitungen in vollem Gange. Zur Vorstellung der Pläne war auf dem Gelände ein extra Pavillon aufgebaut worden, der auch schon Ansichten des künftigen Gerätehauses zeigte.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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