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Okle setzt bei Hackfleischprodukten bald auf »klimeneutrale« Verpackung

ECO Bowl Okle
Der Prototyp der neuen »ECO Bowl« der Landliebe-Metzgerei des Singener Großhändlers Okle soll bald auf den Markt kommen. swb-Bild: Okle

Neues Format mit weniger Kunststoff und Energieprojekte in Brasilien und im Kongo machens möglich

Singen. Im Lebensmittelhandel gibt es im Selbstbedienungsbereich nur noch ganz wenige Produktgruppen, die ohne Verpackung auskommen. Viele Fleisch- und Wurstwaren beispielsweise müssen allein aus Hygienegründen vorschriftsmäßig verpackt sein, und dies gilt in ganz besonderem Maß für den Verkauf von Hackfleisch, dessen handelsgerechte Verpackung ohne schützende Kunststofffolie nicht möglich ist, die zudem eine »schützende Atmosphäre« zur Sicherung der Haltbarkeit enthält.  Im Streben nach kreativen Lösungen und nachhaltigem Handeln ist der in Singen am Hohentwiel ansässigen Okle GmbH Großhandelszentrale jetzt bei der umweltverträglichen Verpackung für Frischfleisch ein Durchbruch gelungen. wie das Unternehmen stolz bekannt gab.

Eine »klimaneutrale« und vollständig recycelbare neue Verkaufsschale, in der künftig die Hackfleisch-Produkte aus der hauseigenen Frischland Fleisch- und Wurstmanufaktur aus Singen in den Handel gehen werden, stehe kurz vor der Markteinführung, wurde nun bekannt gegeben.

Die bisher verwendeten herkömmlichen Kunststoffschalen werden dabei durch eine neue Kartonschale als Stabilistor ersetzt, die innen nur mit einer dünnen Beschichtungsfolie überzogen ist. Da sich diese Folie ganz leicht zusammen mit der Oberfolie abziehen lasse, seien der Karton, also Papier, und das Plastik vollständig trennbar und könnten sortenrein recycelt werden. Ein weiterer Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit: die neue Hackfleischverpackung mit mindestens 60 Prozent weniger Plastik auskommen, rechnet Okle vor. Damit wird, was diesem Part angeht, ein Weg eingeschlagen, der sich zum Beispiel bei verschiedenen Milchprodukten schon bewährt hat.

Aber Okle geht da noch weiter:  Ohnenhin setzt sich die Okle GmbH Großhandelszentrale sehr für die Erhaltung einer intakten Natur und einer gesunden Umwelt ein, beispielsweise durch die Schwerpunktsetzung bei regionalen und biologisch erzeugten Sortimenten oder durch die Zusammenarbeit mit engagierten Landwirten, denen das Tierwohl am Herzen liegt. Außerdem unterhält das Unternehmen eine große Photovoltaikanlage, die auf den Dächern der Firmengebäude installiert ist, sauberen Strom erzeugt und jährlich rund 385 Tonnen CO2 einspart.

Zudem sorgt die Okle GmbH Großhandelszentrale auch für einen Ausgleich der CO2-Emissionen, die durch das eingesetzte Verpackungsmaterial selbst verursacht wird. Dazu ist das Singener Unternehmen eine Kooperation mit ClimatePartner eingegangen, einer zertifizierten Umweltorganisation, die Klimaschutzprojekte weltweit vorantreibt. Im Rahmen seiner Partnerschaft unterstützt Okle ein Windenergieprojekt im Nordosten von Brasilien und ein Wasserkraftprojekt in Virunga (Demokratische Republik Kongo), das 13 Megawatt umweltfreundlichen Strom erzeugt und 4 Millionen Einwohnern Zugang zur Elektrizität gewährt.

Beide Klimaschutzprojekte tragen nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen bei und sind gleichzeitig gut für die lokale Umwelt und die sozialen Belange der Bevölkerung vor Ort. Für die Okle GmbH Großhandelszentrale bedeutet das Engagement bei ClimatePartner, dass die neue Hackfleischverpackung zu Recht und mit Stolz das Label „klimaneutrale Verpackung“ tragen darf.

Mit der klimaschonenderen Sortimentsgestaltung  will das Unternehmen darüber hinaus den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Gelegenheit geben, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen.

Quelle: CSF-Idee - Christof Schmid-Flemmig

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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